Erscheinung des Heiligen Erzengels Michael am
19.05.2026
Über
uns am Himmel schwebt eine große goldene Lichtkugel und eine kleinere Lichtkugel
rechts daneben. Ein schönes Licht kommt zu uns vom Himmel herab. Die große
goldene Lichtkugel öffnet sich und der Heilige Erzengel Michael kommt aus diesem
Licht hervor. Er ist in den Farben weiß-gold gekleidet, wie ein römischer Soldat
und trägt seinen roten Schutzmantel mit der goldenen Löwenkopfschließe. Der
Heilige Erzengel Michael trägt seine goldene Fürstenkrone mit einem ovalen
Rubin, sein Schwert ragt zum Himmel empor. Auf seinem Schwert steht „Deus Semper
Vincit“ geschrieben. In seiner linken Hand trägt er seinen Schild, auf dem sein
Gebet in Latein geschrieben steht und er hält es uns entgegen. Dies ist eine
Einladung zum Gebet. Dabei sehe ich, dass er goldene römische Sandalen trägt.
Dann beten wir:
Sancte Michael
Archángele, defénde nos in práelio, contra nequítiam et insídias diáboli esto
praesídium. Imperet illí Deus, súpplices deprecámur: tuque, Princeps milítiae
caeléstis, sátanam aliósque spíritus malígnos, qui ad perditiónem animárum
pervagántur in mundo, divína virtúte in inférnum detrúde. Amen.
Nach diesem Gebet
kommt der Heilige Erzengel Michael näher zu uns. Er breitet seinen Schutzmantel
über uns aus, der dann auch uns zum Schutzmantel wird. Danach spricht der
Heilige Erzengel Michael zu uns:
„Geliebte
Freunde Christi, ich bin der Heilige Erzengel Michael und komme vom Throne des
Herrn zu euch, weil es Sein Wille ist. Ihr wisst, dass ihr euch in der Zeit der
Drangsal befindet, dies ist die Zeit großer Verwirrungen und so ist auch der
„Rauch Satans“ in die Kirche eingedrungen. Es ist die Zeit, wo viele
Gottgeweihte mit geistiger Blindheit geschlagen sind.
(Eigene Anmerkung: Die Wahrnehmung ist blind.) Ich habe
dies schon einmal gesagt: Der größte Teil eures Klerus ist verdorben und der
andere Teil hat Angst. So ist der Zeitgeist mit seinen Lehren in die Kirche
eingedrungen und ich bin zu euch gekommen, um euch Trost und Hoffnung zu
spenden. Habt Mut, den Glauben eurer Glaubensväter zu leben. Bleibt Jesus treu!
Die Sünde und der Diabolos schreien nach Vergeltung, doch die Sprache der Liebe
ist die Barmherzigkeit. Urteilt nicht, betet für die Seelen, die in die Irre
geführt wurden!“
Der Heilige
Erzengel Michael kommt noch näher zu uns.
„Habt Mut und lebt euren katholischen Glauben. Bedenkt, dass
Jesus die Wahrheit ist und sein Kostbares Blut für euch am Kreuz vergossen hat
und damit schon den Sieg für euch errungen hat! Schaut auf eure Glaubensväter!
Besiegt den Irrtum durch das Wort Gottes, die Heilige Schrift und den
Katechismus der Katholischen Kirche und lasst euch nicht vom Satan in die Irre
führen! Es ist der Satan, der euch in die Irre führt, weil er die
Gotteskindschaft neidet. Sein Weg wird in den Abgrund gehen, doch ihr dürft in
den Heiligen Sakramenten leben, in der Barmherzigkeit Gottes. Wenn ihr dies
aufrichtig tut, werdet ihr nicht gerichtet, sondern gerettet! Die Zeit der
Verwirrung ist nur kurz, bedenkt dies! Ihr lebt in der Zeit der Drangsal, der
Zeit der Plagen und der Verwirrung. Schaut auf Jesus, schaut nicht auf dass, was
kommen muss, um die Herzen der Menschen zu reinigen. Der Weg des Irrtums wird
die Kirche hinauf auf Gologtha führen. Habt Mut und folgt der Lehre eurer
Glaubensväter, das ist die Lehre der Apostel! Betet sehr für den Frieden in der
Welt und um die Bekehrung der Sünder! Betet, denn ihr lebt in der Zeit des
Babylon mit all seinen Irrlehren. Ein neues Babylon, geprägt von der Sünde.
Bittet daher um Wiedergutmachung, denn das erste Strafgericht, was sich
ausbreiten wird, wird von Menschenhand herbeigeführt und ist eine Folge der
Irrlehre. Doch habt keine Furcht, habt Mut! Der Herr hat mich an die Seite der
Menschen gestellt, die ihre Seele heiligen. Ich bin ihnen ein treuer Freund.“
Nun
öffnet sich die kleine goldene Lichtkugel und die Heilige Jeanne d‘ Arc kommt in
goldener Rüstung zu uns mit ihrer Fahne, auf der „Jesus und Maria“ geschrieben
steht. Drei goldene französische Lilien sind auf dieser Fahne zu sehen. Sie
spricht zu uns:
„Geliebte
Freunde des Kreuzes, habt Mut und lebt euren Glauben in der Zuversicht, dass ihr
gerettet werdet und nicht verloren seid, wenn ihr in den Heiligen Sakramenten
lebt.“
Die Heilige Jeanne
d‘ Arc stellt ihre Fahne ab und ich sehe dann, dass sie die Vulgata (Heilige
Schrift) auf einem Kissen aus weißen Rosen mit roten Lilien trägt. Sie kniet
sich vor dem Heiligen Erzengel Michael nieder. Die aufgeschlagene Stelle der
Vulgata (Heilige Schrift) ist aus der Apostelgeschichte: Asp. 5, 12 – 32:
Durch die Hände der Apostel
geschahen viele Zeichen und Wunder im Volk. Alle kamen einmütig in der Halle
Salomos zusammen. Von den Übrigen wagte niemand, sich ihnen anzuschließen; aber
das Volk schätzte sie hoch. Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt,
Scharen von Männern und Frauen. Selbst die Kranken trug man auf die Straßen
hinaus und legte sie auf Betten und Liegen, damit, wenn Petrus vorüberkam,
wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiel. Auch aus den Städten rings um
Jerusalem strömten die Leute zusammen und brachten Kranke und von unreinen
Geistern Geplagte mit. Und alle wurden geheilt. Da erhoben sich voll Eifersucht
der Hohepriester und alle, die auf seiner Seite standen, nämlich die Partei der
Sadduzäer. Und sie legten Hand an die Apostel und nahmen sie in öffentlichen
Gewahrsam. Ein Engel des Herrn aber öffnete nachts die Gefängnistore, führte sie
hinaus und sagte: Geht, tretet im Tempel auf und verkündet dem Volk alle Worte
dieses Lebens! Sie gehorchten und gingen bei Tagesanbruch in den Tempel und
lehrten. Währenddessen kam der Hohepriester mit seinen Begleitern. Sie riefen
den Hohen Rat und alle Ältesten der Söhne Israels zusammen; man schickte Boten
zum Gefängnis, um die Apostel vorführen zu lassen. Die Diener gingen, fanden sie
aber nicht im Gefängnis. Sie kehrten zurück und meldeten: Wir fanden das
Gefängnis sorgfältig verschlossen und die Wachen vor den Toren stehen; als wir
aber öffneten, fanden wir niemanden darin. Der Tempelhauptmann und die
Hohepriester waren ratlos, als sie das hörten, und wussten nicht, was nun werden
sollte. Da kam jemand und meldete ihnen: Siehe, die Männer, die ihr ins
Gefängnis geworfen habt, stehen im Tempel und lehren das Volk. Da ging der
Tempelhauptmann mit seinen Leuten hin und holte sie, allerdings nicht mit
Gewalt; denn sie fürchteten, vom Volk gesteinigt zu werden. Man führte sie
herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und
sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr
habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über
uns bringen. Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen
als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz
gehängt und ermordet habt. Ihn hat Gott als Anführer und Retter an seine rechte
Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen
dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat,
die ihm gehorchen.
Nun
geht sie wieder vom Heiligen Erzengel Michael zurück an den Platz, wo sie ihre
Fahne abgestellt hat, nimmt wieder ihre Fahne auf und stellt sich vor mich hin.
Sie spricht:
„Lege dein Vertrauen nicht in
einen menschlichen Heilsbringer, in kein Amt, vertraue dem Herrn und denke immer
daran: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! So habe ich es auch getan.
Ich möchte euch Mut zusprechen, denn euer Ausweg ist der Glaube an Jesus
Christus, den Herrn. Er wird für euch sorgen, auch wenn all das kommt, was
kommen muss. Denkt daran! Denkt auch daran, dass die Herzen gereinigt werden
müssen. Ein großer Teil der Menschheit erkennt dies nicht, weil der Zeitgeist
sie schon zu sehr geprägt hat und viele Gottgeweihten mit Blindheit geschlagen
sind - weil sie ihr Vertrauen in den Zeitgeist gelegt haben und ihnen der Mut
verloren gegangen ist. Doch schaut in die Vulgata hinein und seht, wie Gott
wirkt. Der Heilige Geist ist in der Stille zu finden, wie bei Elia in der
Höhle.“ (Eigene Anmerkung und Recherche:Siehe
im ersten Buch der Könige, Kapitel 19, 9-18: Dort ging er in eine Höhle, um
darin zu übernachten. Doch das Wort des HERRN erging an ihn: Was willst du hier,
Elija? Er sagte: Mit leidenschaftlichem Eifer bin ich für den HERRN, den Gott
der Heerscharen, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine
Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein
bin übrig geblieben und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. Der HERR
antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den HERRN! Da zog der
HERR vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen
zerbrach, ging dem HERRN voraus. Doch der HERR war nicht im Sturm. Nach dem
Sturm kam ein Erdbeben. Doch der HERR war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam
ein Feuer. Doch der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes,
leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat
hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. Da vernahm er eine Stimme, die
ihm zurief: Was willst du hier, Elija?Er
antwortete: Mit Leidenschaft bin ich für den HERRN, den Gott der Heerscharen,
eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört
und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig
geblieben und nun trachten sie auch mir nach dem Leben. Der HERR antwortete ihm:
Geh deinen Weg durch die Wüste zurück und begib dich nach Damaskus! Bist du dort
angekommen, salbe Hasaël zum König über Aram! Jehu, den Sohn Nimschis, sollst du
zum König von Israel salben und Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola,
salbe zum Propheten an deiner Stelle. So wird es geschehen: Wer dem Schwert
Hasaëls entrinnt, den wird Jehu töten. Und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den
wird Elischa töten. Ich werde in Israel siebentausend übrig lassen, alle, deren
Knie sich vor dem Baal nicht gebeugt und deren Mund ihn nicht geküsst hat.)
„Sanft
spricht Er zu euch und ihr könnt es annehmen oder verwerfen. Wie kostbar ist
euer Gebet und eure Einwilligung Gott zu dienen! Ich bitte euch sehr darum. Seid
Diener Gottes und verwerft den Zeitgeist! Bleibt Jesus treu! Schaut, in
Frankreich wächst die Heiligkeit und zu gleicher Zeit, wo der Irrtum und das
Verderben sich ausbreitet, entflammt die Gnade Gottes. Habt also Mut!“
Der
Heilige Erzengel Michael spricht:
„Quis ut Deus! Es segne euch
Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist! Amen. Ich bleibe bei
euch, habt keine Furcht und habt Mut und betet für jene, die schon alles
verloren zu haben scheinen.“
Der Heilige Erzengel Michael und die Heilige Jeanne d’Arc gehen
zurück in das Licht und entschwinden.