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Ich sehe ein goldenes Licht und aus
diesem Licht kommt der König der Barmherzigkeit hervor und ist von einem
schönen Licht umgeben. Diesmal trägt Er keine Krone auf Seinem Haupt. Er
trägt ein priesterliches Gewand aus Goldbrokat. Hier die Beschreibung
des goldenen priesterlichen Brokat-Stoffmusters: Ein Vierpass beinhaltet
ein goldenes Dreiblattmuster. Er hat schwarz-braunes kurz gelocktes
Haar, blaue große liebevolle Augen und ich sehe, dass Er barfuß ist. In
Seiner rechten Hand trägt Er ein großes goldenes Zepter mit einem Kreuz
aus Rubinen; in Seiner linken Hand trägt Er die Vulgata, die Heilige
Schrift. Er kommt näher zu mir und spricht:
„ Im Namen des Vaters und des
Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen.“
Dann legt Er mir Sein Zepter auf die
rechte Schulter. Er lächelt mich an, schweigt und nimmt es wieder
hinweg.
Dann
spricht der König der Barmherzigkeit:
„Freut
euch, denn in dieser Nacht möchte Ich in eure Herzen kommen! Wenn ihr
euer Herz bereitet habt, dann lebe Ich in euch! Ich bitte euch, sehr für
den Frieden in der Welt zu beten! Betet sehr! Lasst nicht nach im Gebet
und opfert das Heilige Messopfer auf, in welchem Ich zu euch komme. Der
Diabolos verbreitet den Schrecken des Krieges, doch ich habe euch
gesagt, wie ihr Frieden finden könnt. Tut das, was Ich euch sage! Ich
will Mein Volk mit Meinem Segen und Meiner Gnade durch diese Zeit, die
Zeit der Drangsal, führen. Darum schaut auf Mein Wort und haltet die
Gebote Meines Vaters. Ihr wisst, dass Wir Eins sind. Es ist ein Akt der
Liebe, wenn ihr die Gebote haltet!“ |

Bild vom lieben Damian nach Manuela Angaben der
Erscheinung des Königs der Barmherzigkeit in der Heiligen Nacht. |
Nun zeigt
der König der Barmherzigkeit mit Seinem goldenen Zepter auf die Vulgata
und sie öffnet sich und ich sehe die Stelle in der Heiligen Schrift aus
de, Buch Deuteronomium, Dtn 7,6 - 26:
„6 Denn du bist ein Volk, das
dem HERRN, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der HERR, dein Gott, ausgewählt,
damit du unter allen Völkern, die auf der Erde leben, das Volk wirst, das ihm
persönlich gehört. 7 Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret,
hat euch der HERR ins Herz geschlossen und ausgewählt; ihr seid das kleinste
unter allen Völkern. 8 Weil der HERR euch liebt und weil er auf den Schwur
achtet, den er euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der HERR euch mit starker
Hand herausgeführt und dich aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des
Pharao, des Königs von Ägypten. 9 Daran sollst du erkennen: Der HERR, dein Gott,
ist der Gott; er ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen bewahrt er
den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und seine Gebote bewahren.
10 Denen aber, die ihn hassen, vergilt er ins Angesicht und tilgt einen jeden
aus; er zögert nicht, wenn er ihn hasst, sondern vergilt ihm ins Angesicht. 11
Deshalb sollst du das Gebot bewahren und die Gesetze und die Rechtsentscheide,
auf die ich dich heute verpflichte, und du sollst sie halten. 12 Wenn ihr diese
Rechtsentscheide hört, sie bewahrt und sie haltet, wird der HERR, dein Gott, dir
dafür den Bund und die Huld bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat. 13 Er
wird dich lieben, dich segnen und dich zahlreich machen. Er wird die Frucht
deines Leibes und die Frucht deines Ackers segnen, dein Korn, deinen Wein und
dein Öl, den Wurf deiner Rinder und den Zuwachs an Lämmern und Zicklein, in dem
Land, von dem du weißt: Er hat deinen Vätern geschworen, es dir zu geben.[1] 14
Du wirst mehr als die anderen Völker gesegnet sein. Weder Mann noch Frau noch
Vieh, nichts wird bei dir unfruchtbar sein. 15 Alle Krankheiten wird der HERR
von dir ablenken. Keine der schweren ägyptischen Seuchen, die du kennst, wird er
dir auferlegen, sondern über alle deine Feinde wird er sie bringen. 16 Du wirst
alle Völker verzehren, die der HERR, dein Gott, für dich bestimmt. Du sollst in
dir kein Mitleid mit ihnen aufsteigen lassen. Und du sollst ihren Göttern nicht
dienen; denn dann liefest du in eine Falle. 17 Wenn du überlegst: Diese Völker
sind größer als ich - wie sollte ich sie ausrotten können?, 18 dann sollst du
vor ihnen keine Furcht haben. Du sollst an das denken, was der HERR, dein Gott,
mit dem Pharao und mit ganz Ägypten gemacht hat: 19 an die schweren Prüfungen,
die du mit eigenen Augen gesehen hast, an die Zeichen und Wunder, an die starke
Hand und den hoch erhobenen Arm, mit denen der HERR, dein Gott, dich
herausgeführt hat. So wird es der HERR, dein Gott, mit allen Völkern machen, vor
denen du Furcht hast. 20 Außerdem wird der HERR, dein Gott, Panik unter ihnen
ausbrechen lassen, so lange, bis auch die ausgetilgt sind, die überleben konnten
und sich vor dir versteckt haben. 21 Du sollst nicht erschreckt zurückweichen,
wenn sie angreifen; denn der HERR, dein Gott, ist als großer und Furcht
erregender Gott in deiner Mitte. 22 Doch der HERR, dein Gott, wird diese Völker
dir nur nach und nach aus dem Weg räumen. Du kannst sie nicht rasch ausmerzen,
weil sonst die wilden Tiere überhandnehmen und dir schaden. 23 Doch wird der
HERR, dein Gott, dir diese Völker ausliefern. Er wird sie in ausweglose
Verwirrung stürzen, bis sie vernichtet sind. 24 Er wird ihre Könige in deine
Hand geben. Du wirst ihren Namen unter dem Himmel austilgen. Keiner wird deinem
Angriff standhalten können, bis du sie schließlich vernichtet hast. 25 Ihre
Götterbilder sollt ihr im Feuer verbrennen. Du sollst nicht das Silber oder Gold
haben wollen, mit dem sie überzogen sind. Du sollst es nicht an dich nehmen,
damit du dabei nicht in eine Falle läufst. Denn es ist dem HERRN, deinem Gott,
ein Gräuel. 26 Du sollst aber keinen Gräuel in dein Haus bringen, damit du nicht
selbst wie er dem Bann verfällst. Du sollst Grauen und Abscheu vor ihm haben,
denn er ist dem Bann verfallen.“
Dann spricht der
König der Barmherzigkeit:
„Ich liebe Mein
Volk mit Meinem ganzen Herzen unendlich! Daum will Ich es schützen und retten.
Ich habe euch durch Mein Kostbares Blut, welches Ich am Kreuz vergossen habe
errettet! Nun ist es an euch, es in Anspruch zu nehmen.“
Der König der
Barmherzigkeit wünscht folgendes Gebet von mir:
O mein Jesus,
verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle
Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten
bedürfen.
König der
Barmherzigkeit, schenke uns die Gnade der Heiligkeit und Heilung. Gieße die
Gnade des Friedens in alle Herzen. Amen.
Der König der
Barmherzigkeit spricht weiter:
„Schaue auf Mich
in der Heiligen Nacht! In Meiner Heiligen Kindheit komme Ich zu euch. In aller
Einfachheit und aller Demut. Für euch bin Ich als Kind geboren worden; für euch
bin Ich das Brot des Lebens in jedem Heiligen Messopfer! Schaut auf Mich, dann
schaue Ich auf euch. Liebt Mich, dann liebe Ich euch unendlich mit Meiner
vollkommenen Liebe. Bedenkt dabei, dass Ich euch zuerst geliebt habe! Betet sehr
für das kommende Jahr. Bleibt standhaft und lasst euch vom Zeitgeist nicht in
die Irre führen. Bleibt Mir treu und habt keine Furcht! Lebt in den Heiligen
Sakramenten, so lebt ihr in Mir!“
Nun nimmt der König
der Barmherzigkeit Sein Zepter an Sein Herz, welches ich offen auf Seinem
priesterlichen Gewand sehe. Sein Zepter füllt sich mit Seinem Kostbaren Herzblut
und es wird zum Aspergill Seines Kostbaren Blutes. Der König der Barmherzigkeit
besprengt uns und alle in der Ferne, die an Ihn denken, mit Seinem Kostbaren
Blut. Dann lege ich dem König der Barmherzigkeit alle Kranken und Leidenden,
alle befreundeten Priester und Ordensleute, die Casa Misericordia, das Haus des
Erbarmens und die Hausmutter Marlene, die Frauen mit ihren Kindern, die dort
waren, sind und noch kommen werden, alle unsere Pilger, unser Bistum Aachen,
welches der Gottesmutter geweiht ist und unseren Bischof, das Bistum Köln und
Kardinal Woelki, unseren Papst Leo und die Kirche in Sein lebendiges Herz
hinein. Ich bedanke mich beim Herrn für Seine Gnade, die Er uns geschenkt hat.
Der König der Barmherzigkeit nimmt Meine Bitten/Gebete in Sein lebendiges
schlagendes Herz hinein und verabschiedet sich mit einem „Adieu!“ Dann
geht er in den Lichtschein zurück und entschwindet. |